Italjet Roadster 400 (2026)
Retro-Futurismus aus Bologna – Gitterrohrrahmen, Achsschenkellenkung und Öhlins-Federung im Steampunk-Kleid
Preis: 7.500 €
Auf der EICMA 2025 überraschte Italjet mit einem völlig neuen Konzept: Der Roadster 400 trägt Dragster-DNA (sichtbarer Gitterrohrrahmen, Achsschenkellenkung, Öhlins vorn und hinten), aber in neoklassischem Retro-Kleid statt Superbike-Optik. Der 394-cm³-Einzylinder leistet starke 41,5 PS und 41 Nm, als Bremsen dienen drei Nissin-Scheiben. Das patentierte DLAS-Vorderachssystem trennt Lenken und Federn konsequent. TFT-Display, Traktionskontrolle, beheizte Griffe und Akrapovič-Auspuff sind serienmäßig. Mit 151 kg gehört der Roadster zu den leichtesten 400ern.
Stauraum sucht man wie beim Dragster vergeblich, das Händlernetz bleibt dünn. Ob die exotische Achsschenkellenkung alltagstauglich ist, muss die Praxis zeigen.
Im 400er-Segment stehen Honda Forza 350, Aprilia SR GT 400 und BMW C 400 GT als Alternativen bereit. Allesamt praktischer, aber keiner annähernd so extravagant. Wer einen Scooter sucht, der im Stadtbild Köpfe dreht und dabei technisch kompromisslos ist, hat mit dem Roadster 400 schlicht keine Wahl.
Technische Daten: Italjet Roadster 400 (2026)
Motor: Einzylinder
Hubraum: 394 cm³
Leistung: 41,5 PS
Drehmoment: 41 Nm
Bremsen: 280/260 mm
Reifen: 120/70-13, 150/70-13
Sitzhöhe: 790 mm
Tankinhalt: 12,0 l
Gewicht: 159 kg