MV Agusta Superveloce 1000 Ago (2026)
Limitierte Hommage an Giacomo Agostini mit viel Carbon, Öhlins-EC und Sammler-Aura
Preis: 83.000 € + Nebenkosten
Als Neo-Retro-Hypersportler ist die Superveloce 1000 Ago mehr Kunstobjekt als Vernunftkauf – aber fahrdynamisch alles andere als Deko. Der 998er-Vierzylinder hängt messerscharf am Gas, dreht gierig bis oben raus und schiebt mit Superbike-Nachdruck, ohne dabei hektisch zu wirken. Das elektronische Öhlins-Setup sorgt für viel Ruhe beim Anbremsen und Beschleunigen, während die Brembo-Stylemas mit hartem Initialbiss klar machen, wofür sie gebaut wurde.
Direkte Gegner sind Ducati Streetfighter V4 S, BMW M 1000 R oder Aprilia Tuovo V4 Factory: Die Ducati ist renniger und alltagstauglicher verfügbar, aber weniger exklusiv. Die BMW ist extrem effizient und brutal schnell, wirkt jedoch nüchterner. Die Aprilia punktet mit V4-Charakter, bleibt aber optisch mehr wie Großserie.
Innerhalb der Superveloce-Welt steht die Ago über der 1000 Serie Oro: noch stärker auf Legenden-Story, Limitierung und Sammlerwert getrimmt.
Technische Daten: MV Agusta Superveloce 1000 Ago (2026)
Motor: Reihenvierzylinder
Hubraum: 998 cm³
Leistung: 208 PS
Drehmoment: 117 Nm
Bremsen: 320/220 mm
Reifen: 120/70 ZR17 vorn, 200/55 ZR17 hinten
Sitzhöhe: 845 mm
Tankinhalt: 16 l
Gewicht: 209 kg