Ducati Panigale V4 S (2026)

Superbike mit elektronischem Öhlins-Fahrwerk und Schmiederädern für maximalen Feinschliff

Preis: 35.290 € + Nebenkosten

Als Superbike im Liter-Supersport-Segment richtet sich die Panigale V4 S an Fahrer, die Track-Performance mit maximaler Präzision suchen. Der 1103er-V4 hängt gierig am Gas, baut seinen Vortrieb linear bis weit oben auf und wirkt dabei erstaunlich leichtfüßig. Das Einlenken gelingt messerscharf, in Schräglage bleibt sie stoisch ruhig, und die Brembo-Anlage liefert enorme Standfestigkeit bei harten Anbremszonen. Das elektronische Öhlins-Fahrwerk bringt dabei spürbar mehr Ruhe und Traktion, ohne das direkte Feedback zu verwässern.

Direkte Gegner sind BMW M 1000 RR, Aprilia RSV4 Factory und Kawasaki Ninja ZX-10RR: Die BMW punktet mit brachialem Topend und Aero-Punch, wirkt aber oft fordernder im Grenzbereich. Die Aprilia überzeugt mit V4-Charme und viel Vorderachs-Feeling, ist jedoch weniger „smooth“ im Feintuning. Die Kawasaki ist rennstreckenerprobt und präzise, kommt aber nicht ganz an Ducatis Elektronik- und Fahrwerks-Feinsinn heran.

Innerhalb der Panigale-Baureihe ist die V4 S die „Sweet-Spot“-Variante: edler und leichter als die V4, deutlich alltagstauglicher und preislich weniger kompromisslos als die V4 R.

Technische Daten: Ducati Panigale V4 S (2026)

Motor: 90°-V4
Hubraum: 1103 cm³
Leistung: 216 PS
Drehmoment: 121 Nm
Bremsen: 330/245 mm
Reifen: 120/70 ZR17 vorn, 200/60 ZR17 hinten
Sitzhöhe: 850 mm
Tankinhalt: 17 l
Gewicht: 204 kg